ASTRID NIPPOLDT. OAKWOOD
+

Gattung: Katalog / 2013
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 170 × 240 mm, 72 S.

BARBARA UND KATHARINA GROSSE
+

Gattung: Katalog / 2010
Auftraggeber: Katharina Grosse
Details: 225 × 322 mm, 124 S.

BASIC RESEARCH – NOTES ON THE COLLECTION
+

Gattung: Katalog / 2014
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 218 × 305 mm, 64 S.

CARL ANDRE
+

Gattung: Katalog / 2011
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 216 × 270 mm, 152 S.

ET IN ARCADIA EGO
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 218 × 305 mm, 92 S.

FRANZ GERTSCH
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 230 × 320 mm, 68 S.

GOTTFRIED BENN. MORGUE UND ANDERE GEDICHTE
+

Gattung: Buch / 2012
Auftraggeber: Klett-Cotta
Details: 162 × 182 mm, 32 S.
in Zusammenarbeit mit: Michael Zöllner

GOVERT FLINCK. REFLECTING HISTORY
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 240 × 330 mm, 236 S.
in Zusammenarbeit mit: Cyrill Kuhlmann

GREGOR HILDEBRANDT
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 230 x 320 mm, 160 S.

IAN MCKEEVER. HARTGROVE
+

Gattung: Katalog / 2012
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Details: 230 × 290 mm, 156 S.

JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP
+

Gattung: Visuelle Identität / 2008 –
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

JUDITH JOY ROSS. LIVING WITH WAR – PORTRAITS
+

Gattung: Katalog / 2008
Auftaggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Steidl
Details: 240 × 300 mm, 164 S.

KRISTALPALEIS
+

Gattung: Buch (Serie) / 2009 –
Auftraggeber: Uitgeverij Vantilt
Details: 140 × 210 mm

KURT KOCHERSCHEIDT. MALEREI
+

Gattung: Buch / 2013
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Details: 240 × 300 mm, 144 S.

MAPPING THE MUSEUM
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 210 × 280 mm, 80 S.

MUSEUM KURHAUS KLEVE – EWALD MATARÉ-SAMMLUNG
+

Gattung: Visuelle Identität / 2012 –
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung

MUTTER/GENTH
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Heike Mutter und Ulrich Genth
Details: 230 x 295 mm, 200 S.

OLAV CHRISTOPHER JENSSEN
+

Gattung: Katalog / 2014
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Deatils: 230 × 320 mm, 160 S.

PEPE DANQUART. LAUF, JUNGE, LAUF! FRAGMENTE EINES FILMS
+

Gattung: Buch / 2014
Auftraggeber: Pepe Danquart, Alexander Verlag Berlin
Details: 165 × 240 mm, 120 S.

SAARLANDMUSEUM CAHIERS
+

Gattung: Katalog (Serie) / 2014 –
Auftaggeber: Saarlandmuseum
Details: 168 × 238 mm

STUDIO KATHARINA GROSSE
+

Gattung: Viseulle Identität / 2004
Auftraggeber: Studio Katharina Grosse

WERNER BÜTTNER. DÜNGESCHLACHT ÜBER DEN FONTANELLEN
+

Kategorie: Buch / 2014
Auftraggeber: Werner Büttner, Textem Verlag
Details: 223 × 320 mm, 172 S.

ZORN. MACHT UND GERECHTIGKEIT
+

Gattung: Buch / 2014
Auftraggeber: Kulturzentrum Sinsteden
Details: 180 × 300 mm, 124 S.

ASTRID NIPPOLDT. OAKWOOD
+

Gattung: Katalog / 2013
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 170 × 240 mm, 72 S.

BARBARA UND KATHARINA GROSSE
+

Gattung: Katalog / 2010
Auftraggeber: Katharina Grosse
Details: 225 × 322 mm, 124 S.

BASIC RESEARCH – NOTES ON THE COLLECTION
+

Gattung: Katalog / 2014
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 218 × 305 mm, 64 S.

CARL ANDRE
+

Gattung: Katalog / 2011
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 216 × 270 mm, 152 S.

ET IN ARCADIA EGO
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 218 × 305 mm, 92 S.

FRANZ GERTSCH
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 230 × 320 mm, 68 S.

GOTTFRIED BENN. MORGUE UND ANDERE GEDICHTE
+

Gattung: Buch / 2012
Auftraggeber: Klett-Cotta
Details: 162 × 182 mm, 32 S.
in Zusammenarbeit mit: Michael Zöllner

GOVERT FLINCK. REFLECTING HISTORY
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 240 × 330 mm, 236 S.
in Zusammenarbeit mit: Cyrill Kuhlmann

GREGOR HILDEBRANDT
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 230 x 320 mm, 160 S.

IAN MCKEEVER. HARTGROVE
+

Gattung: Katalog / 2012
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Details: 230 × 290 mm, 156 S.

JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP
+

Gattung: Visuelle Identität / 2008 –
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

JUDITH JOY ROSS. LIVING WITH WAR – PORTRAITS
+

Gattung: Katalog / 2008
Auftaggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Steidl
Details: 240 × 300 mm, 164 S.

KRISTALPALEIS
+

Gattung: Buch (Serie) / 2009 –
Auftraggeber: Uitgeverij Vantilt
Details: 140 × 210 mm

KURT KOCHERSCHEIDT. MALEREI
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Gattung: Buch / 2013
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Details: 240 × 300 mm, 144 S.

MAPPING THE MUSEUM
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 210 × 280 mm, 80 S.

MUSEUM KURHAUS KLEVE – EWALD MATARÉ-SAMMLUNG
+

Gattung: Visuelle Identität / 2012 –
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung

MUTTER/GENTH
+

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Heike Mutter und Ulrich Genth
Details: 230 x 295 mm, 200 S.

OLAV CHRISTOPHER JENSSEN
+

Gattung: Katalog / 2014
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Deatils: 230 × 320 mm, 160 S.

PEPE DANQUART. LAUF, JUNGE, LAUF! FRAGMENTE EINES FILMS
+

Gattung: Buch / 2014
Auftraggeber: Pepe Danquart, Alexander Verlag Berlin
Details: 165 × 240 mm, 120 S.

SAARLANDMUSEUM CAHIERS
+

Gattung: Katalog (Serie) / 2014 –
Auftaggeber: Saarlandmuseum
Details: 168 × 238 mm

STUDIO KATHARINA GROSSE
+

Gattung: Viseulle Identität / 2004
Auftraggeber: Studio Katharina Grosse

WERNER BÜTTNER. DÜNGESCHLACHT ÜBER DEN FONTANELLEN
+

Kategorie: Buch / 2014
Auftraggeber: Werner Büttner, Textem Verlag
Details: 223 × 320 mm, 172 S.

ZORN. MACHT UND GERECHTIGKEIT
+

Gattung: Buch / 2014
Auftraggeber: Kulturzentrum Sinsteden
Details: 180 × 300 mm, 124 S.

GESTALTUNG

»Leave your ego, play your music and love the people.« 1


Die Übersetzerin Swetlana Geier hat einmal gesagt, dass man von links nach rechts liest, aber mit erhobenem Haupt übersetzt. Gemeint ist natürlich Verinnerlichung, nicht Hybris. Grafik Design ist eine solche Übersetzung, ist Interpretation und Autorschaft: demütige Autorschaft, empathischer Bezug zum Gegenüber. Grafik Design ist Abstraktion, ist Umweg, ist Referenz, und Handwerk. Warum gestalten, übersetzen, interpretieren die Menschen? Swetlana Geier würde sagen, es ist die Sehnsucht nach dem Original.

Form produziert Bedeutung. Ob man will, oder nicht. Neutralität, Freundlichkeit, Moderne, Wollust, Machismo, Einfachheit, Wärme, Verzerrung, Süße, Demut, Ausgewogenheit – also alle möglichen Begriffe – bleiben dabei Verhandlungswerte. Verhandelt wird sieben Tage die Woche. Grafik Design gehört diesem Verhandlungsalltag an, und ist darum mitverantwortlich für Teile unserer täglichen Umgangsformen. Umgangsformen sind Spiegel persönlicher Haltung, sie konditionieren Kontexte und die Menschen, die darin leben. Mit anderen Worten: Nuancierter Umgang mit Form ist und bleibt wichtig.

»Nach dem bekanntesten Grundsatz der Humboldtschen Sprachphilosophie ist die Sprache ›das bildende Organ des Gedankens‹. In ihr äußert sich die produktive Tätigkeit des Geistes, man könnte auch sagen: sein performatives Potential. Sprache ist kein gegebenes System von Zeichen, kein Werkzeug der Kommunikation, sondern vielmehr eine schöpferische Kraft (energeia), die im Wesentlichen das Verhältnis des Menschen zur Realität bestimmt. Humboldt beschreibt sie als eine ›logische Zwischenwelt‹, eine ›Welt der Laute‹, die der Geist durch eigene Kraft zwischen sich und die Gegenstände setzen muss, um die objektive Welt in sich aufnehmen und bearbeiten zu können. Deshalb determiniert die Sprache unsere Weltsicht so entscheidend.« 2


Unterschiedliche Medien und Transportmittel schaffen unterschiedliche Formen der Begegnung. Eine Begegnung ohne Hingabe an das Gegenüber bleibt Tourismus. Die Sprache des Anderen zu erlernen ist Austausch. Kultureller Austausch ist Übersetzung und Aufgabe von Grafik Design. Übersetzung ist eine zentrale Kulturtechnik globaler Kommunikation. Das Streben nach einer sprachlichen Internationale ist allerdings so idealistisch, wie naiv. Sprache lässt sich nur bedingt zähmen. Grafiker arbeiten sich darum mindestens so sehr an den sich wandelnden Kommunikationssymtomen ab, wie am Dilemma ihrer Ursachen. Der Held der Grafiker ist Sisiphos, nicht Herkules.

»Nimmt man der Sprache ihre Umwege, das Indirekte, wird sie zum Schrei oder Befehl. Fehlt dem Gehen jedes Zögern, jedes Innehalten, erstarrt es zu einem Marsch.« 3


Übersetzung funktioniert nie ohne Reibungsgewinn und -verlust. Sie ist immer auch Kommentar und Haltung. Darum agieren Grafiker ebenso, wie sie reagieren. Grafiker beschäftigen sich mit Sprache, Dialog und Übersetzung. Alle drei Phänomene erfordern Hingabe und Distanz, Loslassen und Entscheidung. Alle drei Phänomene werden durch Konvention, persönliche Haltung und Überraschung lebendig. Anders gesagt: Die Haltung eines Grafik Designers zeigt sich in seiner persönlichen Auseinandersetzung mit den Phänomenen Sprache, Dialog und Übersetzung, und in seiner Fähigkeit sich über diese Phänomene auszutauschen. Seine Praxis oszilliert zwischen den Parametern Anteilnehmen, Zusammenarbeiten, Interpretieren, Ordnen, Profilieren, Aufwerten, Erneuern, Zeigen, Verführen und Dienstleisten.

»Jede Übersetzung ist in erster Linie das Ergebnis eines Gestaltungsprozesses von Sprache als Material, der nicht aus der Beschäftigung mit einem Gegenstand erwächst, sondern aus der Beschäftigung mit der Spannung zwischen zwei Arten der Behandlung eines Gegenstands. Das ist ein Prozess, in dem das ›Was‹ hinter dem ›Wie‹ zurücktritt. […] Das ›Was‹ ist nur insofern interessant, als es Schichten des ›Wie‹ offenlegt, die weiter und tiefer reichen, als die meisten Leser vermuten. […] Der Übersetzer als Fremdsprecher ist stets über Klüfte und Abgründe unterwegs – zwischen zwei Sprachen, zwei Welten aus Bildern und Klängen, zwischen Rufen und Horchen, Horchen und Schreiben, wissendem Können und wissensabseitiger Kunst. Wem soll er es recht machen? Der Sprache selbst.« 4


Grafik Design ist eine Disziplin der Weltbemächtigung, des Übersetzens, der Konstruktion, der Repräsentation, der Erinnerung, und der Multiplikation. Visueller Kommunikation ist immer zugleich Sinnhaftes und Funktionales zu eigen. Rationalität betont die Funktionalität. Mit Abnahme funktionaler Notwendigkeiten verschiebt sich der Fokus auf die Gestaltqualitäten. Grafische Artefakte werden wieder Ritualobjekte.

»›Gedenke meiner, flüstert der Staub.‹ (Peter Huchl) Und es klingt drin an, dass, wenn wir von der Zeit etwas über uns lernen, umgekehrt die Zeit etwas über uns lernen könnte. Was das wäre? Dass wir zwar an Bedeutung geringer sind, sie aber an Empfindungsvermögen übertreffen. […], dass Leidenschaft das Privileg der Unbedeutenden ist.« 5


Grafik Design ist handlungs- und erfahrungsorientiert. Grafik Design ist eine mittelbare Disziplin, eine Disziplin des indirekten Austauschs, deren Fokus vielfach ephemere Kommunikation ist. Wissbegier und Zweifel, Initiative und Erfahrung, Inbrunst und Empathie sind ihre Vorraussetzungen. Grafik Design ist eine Kulturtechnik der Wissensgesellschaft und des Kapitalismus. Nachdenken über Grafik Design ist Nachdenken über eine lebendige Kulturtechnik.

»Das alte Ritual: Abstand nehmen, anschauen, wieder herangehen, zugreifen, fühlen, zögern, dann plötzliche Aktivität, und wieder eine lange Pause ...« 6


1 Luther Allison
2 Aus: Boris Buden, Der Schacht von Babel. Ist Kultur übersetzbar?
3 Aus: Byung-Chul Han, Duft der Zeit
4 Aus: Esther Kinsky, Fremdsprechen
5 Aus: Josef Brodsky, Lob der Langeweile
6 Aus: Wim Wenders, Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten

KUNDEN

Deutsches Studentenwerk, Galerie Filiale, Hatje Cantz, Heike Mutter und Ulrich Genth, Hendrike Farenholtz, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Huis Marseille Foundation for Photography, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Katharina Grosse, Klett-Cotta, Kunstmuseum Winterthur, Kunstsammlung NRW, Manesse Verlag, MARTa Herford, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung, NAi Publishers, Richter & Fey Verlag, Richter Verlag Düsseldorf, Rijksmuseum Amsterdam, Saarlandmuseum, Schirmer und Mosel, Skulpturenpark Waldfrieden, Stedelijk Museum Amsterdam, Steidl, Tropen Verlag, Uitgeverij Vantilt, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, Werner Büttner, Wim Wenders

INGO OFFERMANNS

1972: geboren in Aachen
1999: Diplom in Freier Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München
2001: MFA am Werkplaats Typografie, hoogeschool voor de kunsten, ArtEZ, Arnhem (NL)
2001: Gründung des Büros Ingo Offermanns
2004/2005: Dozent an der hoogeschool voor de kunsten, ArtEZ, Arnhem (NL)
2005/2006: Gastprofessor an der School of Design, Carnegie Mellon University, Pittsburgh, PA (USA)
seit 2006: Professor für Grafik an der HFBK Hamburg www.klassegrafik.de, www.intergraphicview.com

+49 (0)173 2158502
ingo@i-offermanns.de
i-offermanns.tumblr.com

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Inhaber: Ingo Ferdinand Offermanns
Eichenstraße 43, 20255 Hamburg, Deutschland
+49 (0)173 2158502
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inhaltlich Verantwortlicher: Ingo Offermanns

Webdesign, Programmierung: David Liebermann, Maximilian Kiepe

Fotografie: Ernst Christian Dümmler, Shuchang Xie, nizza.cc, Edward Greiner


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1/

22
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ASTRID NIPPOLDT. OAKWOOD

Gattung: Katalog / 2013
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 170 × 240 mm, 72 S.

1/

24
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BARBARA UND KATHARINA GROSSE

Gattung: Katalog / 2010
Auftraggeber: Katharina Grosse
Details: 225 × 322 mm, 124 S.

1/

14
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BASIC RESEARCH – NOTES ON THE COLLECTION

Gattung: Katalog / 2014
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 218 × 305 mm, 64 S.

1/

15
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CARL ANDRE

Gattung: Katalog / 2011
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 216 × 270 mm, 152 S.

1/

21
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ET IN ARCADIA EGO

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 218 × 305 mm, 92 S.

1/

15
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FRANZ GERTSCH

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 230 × 320 mm, 68 S.

1/

8
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GOTTFRIED BENN. MORGUE UND ANDERE GEDICHTE

Gattung: Buch / 2012
Auftraggeber: Klett-Cotta
Details: 162 × 182 mm, 32 S.
in Zusammenarbeit mit: Michael Zöllner

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GOVERT FLINCK. REFLECTING HISTORY

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung
Details: 240 × 330 mm, 236 S.
in Zusammenarbeit mit: Cyrill Kuhlmann

1/

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GREGOR HILDEBRANDT

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 230 x 320 mm, 160 S.

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IAN MCKEEVER. HARTGROVE

Gattung: Katalog / 2012
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Details: 230 × 290 mm, 156 S.

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JOSEF ALBERS MUSEUM QUADRAT BOTTROP

Gattung: Visuelle Identität / 2008 –
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop

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11
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JUDITH JOY ROSS. LIVING WITH WAR – PORTRAITS

Gattung: Katalog / 2008
Auftaggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Steidl
Details: 240 × 300 mm, 164 S.

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KRISTALPALEIS

Gattung: Buch (Serie) / 2009 –
Auftraggeber: Uitgeverij Vantilt
Details: 140 × 210 mm

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KURT KOCHERSCHEIDT. MALEREI

Gattung: Buch / 2013
Auftraggeber: Josef Albers Museum Quadrat Bottrop
Details: 240 × 300 mm, 144 S.

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MAPPING THE MUSEUM

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Details: 210 × 280 mm, 80 S.

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MUSEUM KURHAUS KLEVE – EWALD MATARÉ-SAMMLUNG

Gattung: Visuelle Identität / 2012 –
Auftraggeber: Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung

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MUTTER/GENTH

Gattung: Katalog / 2015
Auftraggeber: Heike Mutter und Ulrich Genth
Details: 230 x 295 mm, 200 S.

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OLAV CHRISTOPHER JENSSEN

Gattung: Katalog / 2014
Auftraggeber: Saarlandmuseum
Deatils: 230 × 320 mm, 160 S.

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17
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PEPE DANQUART. LAUF, JUNGE, LAUF! FRAGMENTE EINES FILMS

Gattung: Buch / 2014
Auftraggeber: Pepe Danquart, Alexander Verlag Berlin
Details: 165 × 240 mm, 120 S.

1/

14
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SAARLANDMUSEUM CAHIERS

Gattung: Katalog (Serie) / 2014 –
Auftaggeber: Saarlandmuseum
Details: 168 × 238 mm

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STUDIO KATHARINA GROSSE

Gattung: Viseulle Identität / 2004
Auftraggeber: Studio Katharina Grosse

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WERNER BÜTTNER. DÜNGESCHLACHT ÜBER DEN FONTANELLEN

Kategorie: Buch / 2014
Auftraggeber: Werner Büttner, Textem Verlag
Details: 223 × 320 mm, 172 S.

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ZORN. MACHT UND GERECHTIGKEIT

Gattung: Buch / 2014
Auftraggeber: Kulturzentrum Sinsteden
Details: 180 × 300 mm, 124 S.

DE/
EN/
中文

GESTALTUNG

»Leave your ego, play your music and love the people.« 1


Die Übersetzerin Swetlana Geier hat einmal gesagt, dass man von links nach rechts liest, aber mit erhobenem Haupt übersetzt. Gemeint ist natürlich Verinnerlichung, nicht Hybris. Grafik Design ist eine solche Übersetzung, ist Interpretation und Autorschaft: demütige Autorschaft, empathischer Bezug zum Gegenüber. Grafik Design ist Abstraktion, ist Umweg, ist Referenz, und Handwerk. Warum gestalten, übersetzen, interpretieren die Menschen? Swetlana Geier würde sagen, es ist die Sehnsucht nach dem Original.

Form produziert Bedeutung. Ob man will, oder nicht. Neutralität, Freundlichkeit, Moderne, Wollust, Machismo, Einfachheit, Wärme, Verzerrung, Süße, Demut, Ausgewogenheit – also alle möglichen Begriffe – bleiben dabei Verhandlungswerte. Verhandelt wird sieben Tage die Woche. Grafik Design gehört diesem Verhandlungsalltag an, und ist darum mitverantwortlich für Teile unserer täglichen Umgangsformen. Umgangsformen sind Spiegel persönlicher Haltung, sie konditionieren Kontexte und die Menschen, die darin leben. Mit anderen Worten: Nuancierter Umgang mit Form ist und bleibt wichtig.

»Nach dem bekanntesten Grundsatz der Humboldtschen Sprachphilosophie ist die Sprache ›das bildende Organ des Gedankens‹. In ihr äußert sich die produktive Tätigkeit des Geistes, man könnte auch sagen: sein performatives Potential. Sprache ist kein gegebenes System von Zeichen, kein Werkzeug der Kommunikation, sondern vielmehr eine schöpferische Kraft (energeia), die im Wesentlichen das Verhältnis des Menschen zur Realität bestimmt. Humboldt beschreibt sie als eine ›logische Zwischenwelt‹, eine ›Welt der Laute‹, die der Geist durch eigene Kraft zwischen sich und die Gegenstände setzen muss, um die objektive Welt in sich aufnehmen und bearbeiten zu können. Deshalb determiniert die Sprache unsere Weltsicht so entscheidend.« 2


Unterschiedliche Medien und Transportmittel schaffen unterschiedliche Formen der Begegnung. Eine Begegnung ohne Hingabe an das Gegenüber bleibt Tourismus. Die Sprache des Anderen zu erlernen ist Austausch. Kultureller Austausch ist Übersetzung und Aufgabe von Grafik Design. Übersetzung ist eine zentrale Kulturtechnik globaler Kommunikation. Das Streben nach einer sprachlichen Internationale ist allerdings so idealistisch, wie naiv. Sprache lässt sich nur bedingt zähmen. Grafiker arbeiten sich darum mindestens so sehr an den sich wandelnden Kommunikationssymtomen ab, wie am Dilemma ihrer Ursachen. Der Held der Grafiker ist Sisiphos, nicht Herkules.

»Nimmt man der Sprache ihre Umwege, das Indirekte, wird sie zum Schrei oder Befehl. Fehlt dem Gehen jedes Zögern, jedes Innehalten, erstarrt es zu einem Marsch.« 3


Übersetzung funktioniert nie ohne Reibungsgewinn und -verlust. Sie ist immer auch Kommentar und Haltung. Darum agieren Grafiker ebenso, wie sie reagieren. Grafiker beschäftigen sich mit Sprache, Dialog und Übersetzung. Alle drei Phänomene erfordern Hingabe und Distanz, Loslassen und Entscheidung. Alle drei Phänomene werden durch Konvention, persönliche Haltung und Überraschung lebendig. Anders gesagt: Die Haltung eines Grafik Designers zeigt sich in seiner persönlichen Auseinandersetzung mit den Phänomenen Sprache, Dialog und Übersetzung, und in seiner Fähigkeit sich über diese Phänomene auszutauschen. Seine Praxis oszilliert zwischen den Parametern Anteilnehmen, Zusammenarbeiten, Interpretieren, Ordnen, Profilieren, Aufwerten, Erneuern, Zeigen, Verführen und Dienstleisten.

»Jede Übersetzung ist in erster Linie das Ergebnis eines Gestaltungsprozesses von Sprache als Material, der nicht aus der Beschäftigung mit einem Gegenstand erwächst, sondern aus der Beschäftigung mit der Spannung zwischen zwei Arten der Behandlung eines Gegenstands. Das ist ein Prozess, in dem das ›Was‹ hinter dem ›Wie‹ zurücktritt. […] Das ›Was‹ ist nur insofern interessant, als es Schichten des ›Wie‹ offenlegt, die weiter und tiefer reichen, als die meisten Leser vermuten. […] Der Übersetzer als Fremdsprecher ist stets über Klüfte und Abgründe unterwegs – zwischen zwei Sprachen, zwei Welten aus Bildern und Klängen, zwischen Rufen und Horchen, Horchen und Schreiben, wissendem Können und wissensabseitiger Kunst. Wem soll er es recht machen? Der Sprache selbst.« 4


Grafik Design ist eine Disziplin der Weltbemächtigung, des Übersetzens, der Konstruktion, der Repräsentation, der Erinnerung, und der Multiplikation. Visueller Kommunikation ist immer zugleich Sinnhaftes und Funktionales zu eigen. Rationalität betont die Funktionalität. Mit Abnahme funktionaler Notwendigkeiten verschiebt sich der Fokus auf die Gestaltqualitäten. Grafische Artefakte werden wieder Ritualobjekte.

»›Gedenke meiner, flüstert der Staub.‹ (Peter Huchl) Und es klingt drin an, dass, wenn wir von der Zeit etwas über uns lernen, umgekehrt die Zeit etwas über uns lernen könnte. Was das wäre? Dass wir zwar an Bedeutung geringer sind, sie aber an Empfindungsvermögen übertreffen. […], dass Leidenschaft das Privileg der Unbedeutenden ist.« 5


Grafik Design ist handlungs- und erfahrungsorientiert. Grafik Design ist eine mittelbare Disziplin, eine Disziplin des indirekten Austauschs, deren Fokus vielfach ephemere Kommunikation ist. Wissbegier und Zweifel, Initiative und Erfahrung, Inbrunst und Empathie sind ihre Vorraussetzungen. Grafik Design ist eine Kulturtechnik der Wissensgesellschaft und des Kapitalismus. Nachdenken über Grafik Design ist Nachdenken über eine lebendige Kulturtechnik.

»Das alte Ritual: Abstand nehmen, anschauen, wieder herangehen, zugreifen, fühlen, zögern, dann plötzliche Aktivität, und wieder eine lange Pause ...« 6


1 Luther Allison
2 Aus: Boris Buden, Der Schacht von Babel. Ist Kultur übersetzbar?
3 Aus: Byung-Chul Han, Duft der Zeit
4 Aus: Esther Kinsky, Fremdsprechen
5 Aus: Josef Brodsky, Lob der Langeweile
6 Aus: Wim Wenders, Aufzeichnungen zu Kleidern und Städten

KUNDEN

Deutsches Studentenwerk, Galerie Filiale, Hatje Cantz, Heike Mutter und Ulrich Genth, Hendrike Farenholtz, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Huis Marseille Foundation for Photography, Josef Albers Museum Quadrat Bottrop, Katharina Grosse, Klett-Cotta, Kunstmuseum Winterthur, Kunstsammlung NRW, Manesse Verlag, MARTa Herford, Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg, Museum Kurhaus Kleve – Ewald Mataré-Sammlung, NAi Publishers, Richter & Fey Verlag, Richter Verlag Düsseldorf, Rijksmuseum Amsterdam, Saarlandmuseum, Schirmer und Mosel, Skulpturenpark Waldfrieden, Stedelijk Museum Amsterdam, Steidl, Tropen Verlag, Uitgeverij Vantilt, Verlag der Buchhandlung Walther König, Köln, Werner Büttner, Wim Wenders

INGO OFFERMANNS

1972: geboren in Aachen
1999: Diplom in Freier Kunst an der Akademie der Bildenden Künste München
2001: MFA am Werkplaats Typografie, hoogeschool voor de kunsten, ArtEZ, Arnhem (NL)
2001: Gründung des Büros Ingo Offermanns
2004/2005: Dozent an der hoogeschool voor de kunsten, ArtEZ, Arnhem (NL)
2005/2006: Gastprofessor an der School of Design, Carnegie Mellon University, Pittsburgh, PA (USA)
seit 2006: Professor für Grafik an der HFBK Hamburg www.klassegrafik.de, www.intergraphicview.com

+49 (0)173 2158502
ingo@i-offermanns.de
i-offermanns.tumblr.com

IMPRINT

Inhaber: Ingo Ferdinand Offermanns
Eichenstraße 43, 20255 Hamburg, Deutschland
+49 (0)173 2158502
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